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1   Die Erweiterung auf der Gartenseite ist im ersten Obergeschoss mit einer hinterlüfteten Holzfassade versehen, die an die Gartenpavillons erinnert.
2   Die ehemalige Hauseingangstür wurde durch eine Verglasung ersetzt, um den historischen Strassenzugang weiterhin lesbar zu belassen.
3   Das Gebäude bildet das östliche Ende einer historischen Gebäudezeile.
4   Die neue Raumorganisation ermöglicht nutzungsneutrale Raumzuteilungen und bildet die Basis einer nachhaltig nutzbaren Wohnkultur.
Projekt    
Oliver Brandenberger Architekten, Basel
Objekt: Umbau und Erweiterung Eckwohnhaus
Ort: Pratteln BL
Baujahr: 1913
Umbaujahr: 2016
 
Fotos: © WEISSWERT, Basel
   
   
   
Die Erneuerung und Erweiterung des Eckwohnhauses, das 1913 in einer Häuserzeile für die Arbeiter der Eisenmöbel-Fabrik L. & C. Arnold in Pratteln ­erstellt wurde, orientiert sich an den aktuellen Bedürfnissen der neuen Bewohner. Die für die Sanierung notwendigen Eingriffe sind strukturell spürbar und definieren ein neues Raumgefüge unter Berücksichtigung des ursprünglichen Charakters des kleinen Hauses. Die gartenseitige Wohnraumerweiterung ist formal von den Nebenbauten und Gartenpavillons geprägt, die rückseitig in den tiefen Parzellen eine eigene private Atmosphäre erzeugen. Strassen­seitig wird bis auf eine neue Erschliessung keine Veränderung vorgenommen. Eine neue Eingangsplattform bietet den Bewohnern, leicht erhöht, einen gedeckten Aussenbereich. Durch eine zurückhaltende, aber präzise Bauweise wird eine Balance zwischen Alt und Neu geschaffen.
Längsschnitt
Erdgeschoss