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1   Die Räume liegen sozusagen direkt auf dem Terrain auf, was eine ­minimale Baugrube und eine Split-Level-Struktur hervorbrachte.
2   Das Materialkonzept wird direkt von der Konstruktion abgeleitet. Daher prägen Beton und Holz das Bild.
3   In Anlehnung an die traditionelle Setzung des Ortes stand am Anfang des Prozesses der Entscheid für ein Ensemble aus zwei nahe stehenden Gebäuden – dem Wohnhaus und dessen Nebenhaus.
     
Projekt    
Scheibler & Villard Architekten, Basel
     
 
Objekt: Einfamilenhaus Arbaz
Ort: Arbaz VS
Baujahr: 2017
 
Fotos: © Philip Heckhausen
 
Erdgeschoss
Schnitt
 
 
 
Das Dorf Arbaz liegt an einem Südhang im Rhonetal, oberhalb von Sion auf 1150 Meter über Meer. Das Grundstück befindet sich am Rande des noch traditionell geprägten Dorfkerns in einer steilen Hanglage. Das Grundstück wird von oben erschlossen, was aufgrund der erlaubten Gebäudehöhen eine räumliche Entwicklung zur Folge hat, die sich eher talabwärts bewegt. Die Räume liegen sozusagen direkt auf dem Terrain auf, was eine minimale Baugrube und eine Split-Level-Struktur hervorbrachte. Ein massiver Kern, eine Treppe und die damit verbundenen Halbgeschosse bilden die innere Grundstruktur des Hauses. Die massiven Bauteile in armiertem Stahlbeton sind mit dem Fundament und einem aussteifenden Kern auf ein Minimum reduziert. Der Betonkern hat durch seine Lage im Grundriss eine grosse Präsenz und funktioniert als Rückgrat. Die Aussenwände und die Geschossdecken wurden in Holzelementbauweise vorfabriziert und am Ort montiert.