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1   Trotz ihrer geringen Grösse setzt die Villa als klar umrissene Beton­skulptur ein kraftvolles Zeichen in die Landschaft.
2   Die Sichtbetonkonstruktion beruht auf der Stapelung zweier «Tische». Die Fensterstürze sind fest mit den Geschossplatten verschmolzen und aus einem Guss betoniert.
3   Und immer wieder lockt die einmalige Aussicht auf die unverbaubaren Felder, fein gerahmt vom filigranen Innenausbau aus Lärchenholz.
     
Projekt    
Lacroix Chessex Architectes, Genève
     
 
Objekt: Villa Sandmeier
Ort: Veyrier GE
Baujahr: 2014
 
Fotos: © Joël Tettamanti
 
Obergeschoss
Erdgeschoss
 
 
 
Das Haus steht als klar umrissene Betonskulptur in der Landschaft und setzt trotz seiner geringen Grösse als Eckpunkt des Siedlungsgebiets ein kraftvolles Zeichen. Das schmale Grundstück bot den Architekten wenig Spielraum; und so galt es, Raum und Konzept des Hauses maximal zu konzentrieren. Die Konstruktion beruht im Wesentlichen auf der Stapelung zweier «Tische» mit auffallend massiv wirkenden Geschossplatten und schmalen Wandscheiben. Eigentlich sind es indessen nicht die Geschossplatten selbst, die das Bild ­breiter Gurte erzeugen, sondern die mit ihnen verschmolzenen und massiv betonierten Fensterstürze, die an den Schmalseiten zudem balkonartig ­auskragen. Beton, Lärchenholz und Glas verbinden sich zu einem Relief, das unmittelbar die Tektonik des Hauses zum Ausdruck bringt. Die Fassade selbst ist die Konstruktion, sie thematisiert sie nicht nur als Bild. Fast zart wirken im Kontrast zum Äusseren die Innenräume, deren Atmosphäre von den ­Einbauten aus Lärchenholz geprägt wird.