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1   Das mit einem feinen, hölzernen Kleid versehene Haus wirkt bescheiden.
2   Im Grundriss fächern sich vier Räume um eine bergseitige Halle auf. Die Erschliessung der Wohnräume erfolgt radial. Im oberen Geschoss wird diese Erschliessungsfigur durch eine zweite, tangentiale Bewegung überlagert. So entsteht zusätzlich eine Enfilade von Raum zu Raum.
3   Blick vom Entree in die bergseitige Erschliessungshalle.
4   Die innere Topografie setzt sich auch im unteren Gartengeschoss fort.
Projekt    
Edelaar Mosayebi Inderbitzin, Zürich
     
 
Objekt: Das Weisse Haus
Ort: Männedorf ZH
Baujahr: 2017
 
Fotos: © Roland Bernath
 
Obergeschoss
Gartengeschoss
 
 
 
Das Hanggrundstück fächert sich zum See und zur Fernsicht in die Berge auf. Das mit einem feinen, hölzernen Kleid versehene Haus erscheint zur Strasse hin eingeschossig und bescheiden im Ausdruck. Die Begriffe Landschaft, ­Horizont und Himmel beschreiben als Metaphern den Innenraum. Das Haus verfügt über ein unteres, gartenbezogenes Geschoss und ein oberes mit Blick in die Ferne. Im Grundriss fächern sich vier Räume um eine bergseitig gelegene Halle auf. Die Erschliessung der Wohnräume erfolgt radial. Im oberen Geschoss wird diese Erschliessungsfigur durch eine zweite, tangentiale ­Bewegung überlagert. So entsteht eine Enfilade von Raum zu Raum. In der Überlagerung der beiden Bewegungsformen werden Rundläufe geschaffen. Die Räume auf beiden Geschossen weisen unterschiedliche Raumhöhen auf. Die Überhöhen im unteren Geschoss bestehen aufgrund von Höhenversätzen in der Bodenplatte. Die Wohnräume des oberen Geschosses erhalten ihre Raumhöhen über die Ausbildung einer Dachsilhouette.