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1   Die fünf aneinandergereihten Einfamilienhauseinheiten bieten eine Antwort auf das Thema verdichtetes Bauen in Einfamilienhaus-Quartieren.
2   Der zum Wald orientierte, nicht bebaubare Teil des Grundstücks wird für Aussenräume genutzt. Die Patios inszenieren die Nähe zum Naturraum.
3   Diese Grundrisstypologie hat zwei unterschiedliche Bereiche zur Folge: Der introvertierten Seite Richtung Wald steht die extrovertierte Seite Richtung Ausblick und See gegenüber.
     
Projekt    
Think Architecture, Zürich
     
 
Objekt: Patiohäuser Meilen
Ort: Meilen ZH
Baujahr: 2017
 

 
Erdgeschoss
Untergeschoss
Schnitt
 
 
 
Die entwickelte Gebäude- und Wohntypologie reagiert auf die vorherrschenden Potenziale der Parzelle und die Problematik des Waldabstandes. Der zum Wald orientierte, unbebaubare Teil des Grundstücks wird für introvertierte Aussenräume der Wohneinheiten genutzt. Die Patios inszenieren die Nähe zum Naturraum und differenzieren die Qualität an dieser Hangkante und Aussichtslage. Die fünf Einheiten werden in ihrer Volumetrie Richtung Geländeverlauf gestaffelt. Mit einem massiven Sockel aus Sichtbeton folgt das ­Gebäude dem Hangverlauf. Darüber ragt das strukturell aufgelöste, pavillonartige Wohngeschoss, das sich harmonisch in den dahinterliegenden ­Naturraum des Waldes einfügt. Das Wohnhaus ist in dunkelbraunem Metall materialisiert, raumhohe Lamellen wechseln sich mit grossflächigen Verglasungen ab. Das vorliegende Projekt ersetzt ein stattliches Einfamilienhaus und bietet mit seiner spezifischen Typologie eine Antwort auf das verdichtete Bauen in Einfamilienhaus-Quartieren.